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Zusammenfassende statistische Angaben: Monitoring-Berichte der Bauwirtschaft

Zusammenfassende statistische Angaben zu dem bundesweiten jährlichen Aufkommen an Bauabfällen, differenziert nach  

  • Bauschutt 
  • Straßenaufbruch
  • Bodenaushub
  • Gemischte Bau- und Abbruchabfälle

sowie die Verwertungs- und Beseitigungsquoten dieser Bauabfälle finden sich in den Monitoring-Berichten der Arbeitsgemeinschaft Kreislaufwirtschaftsträger Bau (KWTB). Bei diesen Monitoring-Berichten des KWTB handelt es sich um eine Selbstverpflichtung der Bauwirtschaft gegenüber dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, die 1996 mit der Bundesumweltministerin Dr. Angela Merkel vereinbart wurde.

Monitoring 2008

Kreislaufwirtschaft Bau ist die neue Initiative von Akteuren der Deutschen Bauwirtschaft, die ab sofort wieder Daten zum Aufkommen und zum Verbleib mineralischer Bauabfälle veröffentlicht.

Im Jahr 2008 wurden 89,5 % der angefallenen mineralischen Bauabfälle einer umweltverträglichen Verwertung zugeführt. Die Verwertung erfolgt vor allem im Rahmen der Verfüllung von Abgrabungen zum Zweck der Rekultivierung sowie im Straßen-, Deponie-, Tief- und Landschaftsbau.

Den Bericht können Sie downloaden unter: www.kreislaufwirtschaft-bau.de



Selbstverpflichtung der Bauwirtschaft gegenüber dem Bundesministerium für Umwelt (1996)

Die Bauwirtschaft, zusammengeschlossen in der Arbeitsgemeinschaft "Kreislaufwirtschaftsträger Bau (KWTB)",  verpflichtet sich 1996 gegenüber Bundesumweltministerin Dr. Angela Merkel, die Menge der derzeit jährlich noch abgelagerten verwertbaren Bauabfälle bis zum Jahre 2005 zu halbieren - Selbstverpflichtung des KWTB zur umweltgerechten Verwertung von Bauabfällen

Baugewerbe, Architekten und Ingenieure, Abbruchunternehmen und Baustoffaufbereiter, zusammengeschlossen in der Arbeitsgemeinschaft "Kreislaufwirtschaftsträger Bau (KWTB)", haben sich gegenüber Bundesumweltministerin Dr. Angela Merkel verpflichtet, die Menge der derzeit jährlich noch abgelagerten verwertbaren Bauabfälle bis zum Jahre 2005 zu halbieren. Qualifizierung aller am Bauen Beteiligten, eine auf Substanzerhalt ausgerichtete Planung und die bewußte Auswahl von Baustoffen, Bauprodukten und Bauverfahren nach ökologischen Maßstäben tragen dazu bei, die Ziele einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Kreislaufwirtschaft zu erreichen.

Bundesumweltministerin Dr. Angela Merkel: "Mit der Selbstverpflichtungserklärung wird der Einstieg in die Kreislaufwirtschaft bei dem Hauptanteil des Abfallaufkommens vollzogen. Auch die Bauwirtschaft stellt sich damit den Anforderungen des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes. Damit kommen wir dem Ziel, abfallarme und ressourcenschonende Bauweisen zu entwickeln, einen wesentlichen Schritt näher. Durch Eigenverantwortung anstelle staatlicher Eingriffe soll unter Beweis gestellt werden, daß die ökologischen Ziele auch so zu erreichen sind."

In der Bundesrepublik fallen jährlich ca. 85 Millionen Tonnen Bauschutt, Straßenaufbruch und Baustellenabfälle an, bei denen mit Blick auf eine möglichst hochwertige Verwertung besondere Anstrengungen gefordert sind. Ziel der Bundesregierung ist es, die Menge der verwertbaren, aber heute noch abgelagerten Bauabfälle deutlich zu vermindern und im Massenbaustoffbereich eine hochwertige Verwertung in Bauprodukten zu fördern. Heute werden bereits etwa 31 Millionen Tonnen Bauabfälle verwertet und rund 54 Millionen Tonnen deponiert. Davon werden etwa 8 MillionenTonnen als schadstoffbelastet einzustufen sein, die einer Verwertung nicht zugeführt werden sollten. Die Umsetzung der Selbstverpflichtung wird daher dazu führen, daß jedes Jahr bis zu 23 Millionen Tonnen Bauabfälle zu neuen Baustoffen und Bauprodukten verarbeitet und die Deponien um diese Abfallmenge entlastet werden.

Quelle: www.bmu.de