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11.10.2006: 9. Baustoff-Recycling-Tag in Filderstadt
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Die Bilder können mittels Anklicken vergrößert angezeigt werden.
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Veranstaltungssaal des 9. Baustoff-Recycling-Tages mit ca. 240 Teilnehmern
in der Filharmonie in Filderstadt
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auch der 10. Baustoff-Recycling-Tag wird hier stattfinden
am 11.10.2007 mit
Umweltministerin Tanja Gönner
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Herr Hans-Martin Peter, Präsident des Industrieverbandes Steine und Erden Baden-Württemberg (ISTE) rief zu einer ergebnisoffenen Diskussion bei den Vorsorgeaspekten auf und dankte dem Umweltministerium für die Findung pragmatischer Lösungen
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Herr Ministerialdirektor Bernhard Bauer, Amtschef des Umweltministeriums Baden-Württemberg seit Juli 2006, lobte die konsequente und rasche Umsetzung der staatlichen Rahmenbedingungen durch die Wirtschaft |
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Herr Bürgermeister Andreas Schaffer begrüßte im Namen des Gemeindetages Baden-Württemberg die Teilnehmer und unterstützte den Erlass des Umweltministeriums als QRB-Kooperationspartner
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Herr Dr. Stefan Rösler, Vorsitzender des NABU - Landesverbandes Baden-Württemberg betonte die Relevanz von Recycling-Baustoffen für den NABU - solange die Qualität nachweislich in Ordnung ist |
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Herr Dr. Thomas Rummler, Ministerialdirigent am Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), erläuterte den Sachstand zu der Bundesverwertungsverordnung sowie der Novellierung der Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung
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Herr Dr. Berthold Schäfer, Geschäftsführer der Arbeitgemeinschaft Kreislaufwirtschaftsträger Bau (KWTB), legte die Datenlage zum Aufkommen und zu Qualitäten von Recycling-Baustoffen dar |
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Martin Hopfe, Mitglied des Vorstands des Deutschen Abbruchverbandes, erläuterte und zeigte sehr eindrucksvoll die kontrollierte Sprengung entkernter Gebäude innerhalb von Sekunden
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Hans-Jörg Fischer von der FWA Fischer Weilheim Abbruch GmbH & Co. KG stellte die Grundvoraussetzungen für qualitativ hochwertige Recycling-Baustoffe sehr überzeugend dar |
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Dr. Carsten Schäfer von der LUBW informierte über die Ergebnisse der Untersuchungskampagne 2006 an Recycling-Baustoffen im Vergleich zu den Ergebnissen von 2003 und QRB-geprüfter Recycling-Baustoffe
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Herr Peter Dihlmann vom Umweltministerium Baden-Württemberg stellte die Knack- und Eckpunkte der Verwaltungsvorschrift Boden für Baden-Württemberg vor |
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Thomas Beißwenger, Geschäftsführer des ISTE und des QRB, stellte das neue Internet-Portal "Baustoffscout" vor, wodurch mineralische Bauprodukte und Gesteinskörnungen schnell und aktuell via Internet gefunden werden können
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Christa Szenkler, Referentin beim ISTE und Geschäftsführerin des QRB, stellte die Arbeiten des seit zwei Jahren bestehenden QRB vor |
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Bei http://www.Baustoffscout.de handelt es sich um ein Internetportal zur
Darstellung von Baustoffproduzenten. So können mineralische Bauprodukte
und Gesteine (Körnungen) schnell und aktuell im Internet gefunden werden -
Sand und Kies, Naturstein-Schotter, Transportbeton, Gips, Zement,
Kalkprodukte, Naturwerkstein. Auch Vertriebsorganisationen
und Betriebe aus dem Bereich Verfüllung, Verwertung und Deponierung
von Abfällen sind über den Baustoffscout schnell und einfach zu
finden.
Das Portal
verfügt funktional über eine browserbasierte Kartenanwendung (webgis) zur
räumlichen Recherche von Betrieben und deren o.g. Produkten. Neben der
Kartenrecherche kann auch über weitere baustoffbezogene Attribute
in Verbindung mit einer räumlichen Abfrage gesucht werden.
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Herr RA Hellmuth Mohr stellte im Namen des neuen Kooperationspartners altlastenforum Baden-Württemberg e.V. die Verantwortung und Haftung beim Umgang mit mineralischen Abfällen vor
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Hans Croonenbroeck, Hauptgeschäftsführer des ISTE und Moderator des Recycling-Baustoff-Tages |
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Moderator Arnold Magagna, Vorsitzender der Fachgruppe Recycling-Baustoffe und Boden im ISTE und Vorsitzender des QRB
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Moderator Dr. Wilfried Weiß, Refereatsleiter bei der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) |
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Referenten und Moderatoren des 9. Baustoff-Recycling-Tages (v.l.n.r.):
Hans Croonenbroeck - Hauptgeschäftsführer des ISTE; Hans-Martin Peter -
Präsident des ISTE; Thomas Beißwenger - Geschäftsführer des ISTE und
des QRB; Dr. Stefan Rösler - NABU Landesvorsitzender; RA Hellmuth Mohr
- altlastenforum Baden-Württemberg; Martin Hopfe - Vorstandsmitglied
Deutscher Abbruchverband; Christa Szenkler - ISTE / QRB; Arnold Magagna
- Vorsitzender ISTE-Fachgruppe Recycling-Baustoffe und Boden sowie
QRB-Vorsitzender; Hans-Jörg Fischer, FWA Fischer Weilheim Abbruch GmbH
& Co. KG; Dr. Thomas Rummler - Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und Reaktorsicherheit; Peter Dihlmann - Umweltministerium
Baden-Württemberg
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Über 240 Teilnehmer durften die Veranstalter des 9. Baustoff-Recycling-Tages (ISTE - LUBW - QRB) in der Filharmonie/Filderstadt begrüßen ...
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... und der Präsident des ISTE, Herr Hans-Martin Peter, dankte dem Auditorium für das große Interesse an diesem inzwischen etablierten Branchen- und Infotreff |
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Fremdüberwacher des QRB im Gespräch (v.l.n.r.): Hans Albrich (GIU, Teningen-Nimburg), Jörg Mändle (Institut Dr. Haag, Kornwestheim) und Jan Herrmann (IBE, Langenbrettach) - Mit-Autoren des QRB-Probeleitfadens
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Der Baustoff-Recycling-Tag als Gesprächsplattform (v.l.n.r.): Dr. Hans-Jörg Kersten (Bundesverband Gips), Eberhard Ludwig (BRS und stellv. Vorsitzender der ISTE-Fachgruppe und des QRB) und RA Hans-Jörg Knäpple |
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Weitere Eindrücke zum 9. Baustoff-Recycling-Tag ...
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Baden-Württemberg hat mit dem Erlass des Umwelt- und
Verkehrsministeriums vom April 2004 einen Lösungsweg eingeschlagen, dem
die Baustoff-Recyclingindustrie mit der Gründung des
Qualitätssicherungssystems Recycling-Baustoffe e.V. (QRB) im Oktober
2004 gefolgt ist: Qualität!
Am 6. Juli 2006 hat die Landesregierung, vertreten durch die
Umweltministerin Tanja Gönner, einen Erlass zur produktneutralen
Ausschreibung bei der Vergabe von Bauleistungen veröffentlicht und
damit qualifizierte und umweltüberwachte Rc-Baustoffe Primärrohstoffen
gleichgestellt. Ein Ausschluss von Rc-Baustoffen bei Ausschreibungen
widerspricht den gesetzlichen Vorgaben.
Nachdem
Baden-Württemberg die Einführung der überarbeiteten Technischen Regel
LAGA M20 Boden (Entwurf 2004) abgelehnt hat, plant das Umweltministerium eine Verwaltungsvorschrift für die
Verwertung von als Abfall eingestuftem Bodenmaterial. Diese „VwV Boden“
beinhaltet den Umgang mit Böden bei der Verfüllung von Abgrabungen und
im Landschaftsbau sowie bei technischen Bauwerken.
Die Landesregelungen stehen im engen Kontext zu der
„Bundesverwertungsverordnung“, die derzeit vom Bundesministerium für
Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) erarbeitet wird. Hierin
werden Anforderungen an die Verwertung von aufbereitetem Bauschutt und
Straßenaufbruch, Böden, Aschen, Schlacken etc. formuliert, die mit
bundesweit ca. 220 Millionen Tonnen pro Jahr den größten Abfallanteil
bilden.
Eine rechtliche Grundlage für die Bundesverwertungsverordnung (BVerwV)
ist die Bundes-Bodenschutz- und Altlastenverordnung von 1999
(BBodSchV). Diese wird derzeit novelliert. Zum Sachstand
(Geltungsbereiche, zeitlicher Rahmen etc.) dieser zukünftig bundesweit geltenden BVerwV und der BBodSchV informierte das BMU.
Die Veranstalter und Kooperationspartner – erstmals auch das
altlastenforum Baden-Württemberg e.V. und der Deutsche Abbruchverband
e.V. – danken Ihnen für Ihr Interesse und freuen sich auf Ihr Kommen
zum 10. Baustoff-Recycling-Tag am 11. Oktober 2007, ebenfalls wieder in
der Filharmonie.
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